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Sie kennen Filme bisher nur von einem gemütlichen Filmabend oder aus dem Kino? In diesem Fall ist es gar nicht so einfach, einen Film in Auftrag zu geben. Sie werden plötzlich mit Fragen konfrontiert, mit denen Sie sich bisher nie beschäftigen mussten.

Auf der anderen Seite wissen Sie, was Ihnen gefällt und was Sie produzieren möchten. Denn Sie sind bisher die Zielgruppe gewesen. Ein guter Ausgangspunkt. Nun ist es lediglich wichtig, den Blickwinkel des Produzenten und Auftraggebers einnehmen zu können.

Zunächst einmal ist es wichtig, folgende Frage zu beantworten: Was für einen Film möchten Sie produzieren? Beachten Sie die folgenden Punkte, um Ihre Agentur ins Projekt einzuweisen.

 

1. Recherchehilfen:

Geben Sie Ihrer Agentur so viel Hilfe, wie möglich. Je mehr Unterlagen, Broschüren, Weblinks, desto leichter gelingt es, die Perspektive der Zielgruppe einzunehmen.

2. Zielgruppe:

Entwerfen Sie ein möglichst exaktes Profil Ihrer Zielgruppe. Wer sind diese Menschen, was erwarten Sie von Ihnen, wie kann man sie am besten erreichen?

3. Kommunikationsziel:

Definieren Sie Ihr Ziel. Möchten Sie ein Image verändern? Möchten Sie den Umsatz steigern? Möchten Sie Mitarbeiter motivieren?

4. Botschaft:

Je konzentrierter die Aussage, desto besser wird das Kommunikationsziel erreicht. Häufig gibt es ein gutes Alleinstellungsmerkmal. Finden Sie dieses heraus.

5. Wettbewerb:

Wie können Sie sich vom Wettbewerb abheben? Welche Filme Ihrer Wettbewerber kennt Ihre Zielgruppe? Was müssen Sie erreichen, um dies zu toppen?

6. Budget:

Informieren Sie sich über die Kosten und geben Sie Ihrer Agentur eine Richtung, wo die Reise hingehen soll. Ein grober Kostenrahmen ist notwendig, um keine Luftschlösser zu bauen.

 

Ihr Film: Konzipieren und Ideen finden

Wir bestehen darauf, erst loszulegen, wenn die Leit-Idee gefunden ist. Dies ist die tragende Säule eines jeden guten Films. Entscheidend ist, dass am Ende eines Konzeptions-Prozesses eine überzeugende Idee für Ihren Film steht.

Zeitnot beim Dreh

Dies ist eines der Grundübel der Filmbranche, was Außenstehende meistens überrascht, allerdings völlig normal ist. Wissen Sie noch, was ich in meinem Vorstellungsbeitrag erzählt habe? Es gibt immer Hindernisse, die den Dreh erschweren und nicht vorhersehbar sind: Lichtschranken, Sicherheitsvorschriften, plötzliche Wolken, plötzliche Sonne, Zuschauer, schmutzige Maschinen und so weiter…

Aus diesem Grund ist eine sorgfältige Drehplanung eines der „Geheimrezepte“ für den Erfolg. Denn ein guter Film braucht Zeit. Wusstesn Sie, dass aus einer Stunde Bildmaterial nicht mehr als zwei bis drei Minuten Film werden? Die sind dann aber genauso atemberaubend, wie wir sie gerne hätten.

Schnitt und Nachbearbeitung (post production)

Dies ist die spannendste Phase für den Filmemacher. Um das Beste aus dem Rohmaterial herauszuholen, sind Kreativität, Fingerspitzengefühl und ein hohes professionelles Können gefragt. Ein künstlerischer Prozess ist das „Compositing“, die Verknüpfung von mehreren Bildebenen, die aus Realbildern, bewegten Schriften oder Grafiken bestehen. Wenn Ihre Agentur ihr Handwerk beherrscht, dann kann aus herkömmlichem Bildmaterial ein neuer Kontext geschaffen werden, ein Rahmen, der dem gesamten Film seine Wertigkeit und Einzigartigkeit verleiht.

Und nun – bringen Sie Ihren Film zum Zuschauer!


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